Evergreen aus Bayern: Petersilie

Das Petersiliensträußchen ist ein Klassiker. Und in ihm steckt das mit Abstand beliebteste Küchenkraut. Neben Osteuropa, den Niederlanden und Frankreich gilt Deutschland, speziell Bayern, als wichtigstes Anbaugebiet. pfeffer hat vorbeigeschaut.
Lesezeit: < 1 Minute

Nur ein bisschen Deko, nur ein wenig Garnitur? Wer das denkt, der verkennt die Petersilie. In ihr steckt eine Vitalstoff-Bombe, die ihresgleichen sucht: Vitamin A, B, C, E, Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und viele mehr. Wie wäre es also mal wieder mit einem grünen Smoothie? Natürlich mit drei, vier Stängel Petersilie.

Dabei besteht die Wahl zwischen der glatten Variante, Petroselinum sativum, und der krausen, dunkelgrünen Züchtung, Petroselinum crispum. Da Letztere mit Kälte besser zurechtkommt, hält sie sich gut im heimischen Küchengarten. Beliebter, da intensiver im Geschmack, ist allerdings die glatte Petersilie. Ihr Duft ist aromatisch, der Geschmack frisch-würzig mit einer leicht süßlichen Note.

Die Petersilie ist überhaupt ein kultiviertes Küchenkraut, der Wildwuchs behagt ihr gar nicht. In ihrer Historie galt sie zunächst als reine Heilpflanze, aber schon die Römer nutzten das Kraut auch in ihrer Küche. Mit den römischen Feldzügen schaffte es das zarte Pflänzchen zu uns nach Mitteleuropa, wo es zunächst wieder nur bei den Arzneimitteln und im Klostergarten landete. Erst ab dem Mittelalter änderte sich das: Die Petersilie eroberte Töpfe und Teller.

Bildnachweis von oben: Shutterstock (aanvekar, Kevin Standage, Mukkesh Photography, Kevin Standage, Kevin Standage, Mukkesh Photography, Kevin Standage), Unsplash (Ankit Verma)