Gewürze der Welt

Sommerfrische: Zitronengras aus Sri Lanka

Der Inselstaat im Indischen Ozean ist ein Sehnsuchtsort: Sri Lanka. Üppig grüne Landschaften, aromenreiche Gewürze und eine ebensolche Küche. Wie schön, dass mit dem Zitronengras, das in Sri Lankas tropischem Klima bestens gedeiht, ein wenig Exotik zu uns hinüberschwappt.

Ein echter Neubürger: Bamberger Ingwer

Ingwer aus dem Frankenland, ja, gibt’s das denn? Manch einer mag sich verwundert die Augen gerieben haben, als er frischen „Bamberger Ingwer“ im Gemüseregal fand. Die Gewürzpflanze wächst tatsächlich nicht nur in den Tropen, sondern auch in unseren Breiten. Ein Versuchsanbau, der seit 2017 läuft, zeigt’s.

Indischer Weltenbummler: Kreuzkümmel

Sein Duft, frisch gemahlen, ist unnachahmlich: warm und schwer und süß. Aus gutem Grund kommt der Kreuzkümmel seit 5.000 Jahren in den Kochtopf. Er ist ein Alleskönner und zählt zu den wichtigsten Gewürzen der indischen Küche – und der ganzen Welt.

Evergreen aus Bayern: Petersilie

Das Petersiliensträußchen ist ein Klassiker. Und in ihm steckt das mit Abstand beliebteste Küchenkraut. Neben Osteuropa, den Niederlanden und Frankreich gilt Deutschland, speziell Bayern, als wichtigstes Anbaugebiet. pfeffer hat vorbeigeschaut.

Muskatnuss

Adel aus Indonesien: Muskatnuss und Macis

Gilt der Pfeffer auch als „König der Gewürze“, Muskatnuss und Macis gehören in jedem Fall zum Hochadel. Wer in ihrem Geschichtsbuch schmökert, der stößt auf reichlich Seemannsgarn und blutige Handelskriege. Indonesien, die einst sagenumwobene Heimat der Muskatnuss, gilt bis heute als ihr größtes Anbaugebiet.

Bärlauch

Bärlauch aus dem Zauberwald

Über lange Zeit lag er im Dornröschenschlaf. Als er vor wenigen Jahrzehnten daraus erwachte, überraschte – kurz – sein starkes, knoblauchartiges Aroma. Dann aber war der Bärlauch in aller Munde. Heute gehören seine delikaten Blätter zu den Frühlingsboten schlechthin. Wie schön, dass sich das Wildkraut in Deutschland daheim fühlt.