Zur Winterzeit: feine Gewürzschokoladen

In der dunklen Jahreszeit brauchen wir dann und wann einen kleinen Lichtblick. Am besten einen süßen, der langsam und aromatisch auf der Zunge zergeht. Die Rede ist von Gewürzschokoladen: in Tafelform gegossene Traumpaare, die immer kreativer daherkommen.
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Mit einer edlen Schokolade verhält es sich wie mit einem guten Wein: Der Boden, das Terroir, auf dem die Kakaobohnen gedeihen, prägt das spätere Produkt, verleiht ihm seinen typischen Charakter. Diesen im Detail herauszuschmecken und mit den genau richtigen Gewürzen zu verfeinern, ist gewiss eine Aufgabe für geschulte Gaumen, ihn jedoch zu genießen etwas für jedermann. Eine Edelbitter-Schokolade, die mit echtem Kardamom, mit aromatischem Zimt verfeinert wurde, erklärt sich von selbst. Ebenso wie eine sahnige, zartschmelzende Milchschokolade, kombiniert mit Bourbon-Vanille oder Tonkabohne.

Neben diesen Klassikern, die sich in jedem gut sortierten Schokoladenregal aufreihen, finden sich dort auch Exoten: Sternanis und Pfeffer, Chili, Gewürznelken oder Ingwer. Sie als feine Noten dezent zu verarbeiten, gehört zur Kunst eines Chocolatiers. Er weiß eine fein nuancierte Grundschokolade mit genau dem Gewürz zu kombinieren, das beide zum Traumpaar macht. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Eine knackige weiße Schokolade, veredelt mit marokkanischer Minze, passt auch in den Sommer – natürlich nur, wenn sie nicht vorher vernascht wird.

Bildnachweis: Petromax, Shutterstock (ABf)